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Chronik der Kleemannschule in Kiel - Teil 5

1. April 1931 bis heute: über 70 Jahre im Dienste der beruflichen Bildung

Die Kleemannschule erhält ein neues Gesicht

Im Jahr 2000 nahm Herr Dr. Nernheim Abschied von seiner Schule und ging in den wohlverdienten Ruhestand. Neuer Schulträger wurde ab dem Schuljahr 2000/2001 Diplom-Betriebswirt Klaus Leininger, der schon im vergangenen Schuljahr die Verantwortung für die finanziellen Angelegenheiten der Schule übernommen und in einigen Klassen unterrichtet hatte.

Unter seiner Leitung fanden und finden erhebliche Veränderungen statt. Die bedeutendsten Veränderungen waren die Erweiterung der Schulfläche auf das Doppelte und die damit verbundenen Umbaumaßnahmen im Sommer 2004.

Bestehende Klassenräume wurden vergrößert, neue kamen hinzu, so dass jede Klasse jetzt einen festen Raum hat; die Fachräume werden nur noch zweckbestimmt genutzt. Der Lernbürobereich wurde erweitert, so dass das Arbeiten jetzt noch mehr Spaß macht.

Das neue Lehrerzimmer bietet an einem großen ovalen Konferenztisch Platz für alle Lehrkräfte. Ein Besprechungsraum, eigene Lehrertoiletten und eine große übersichtliche Bibliothek mit Kopierer runden das Bild des neuen Lehrertraktes ab.

Vor diesem Bereich befindet sich ein gern genutzter Aufenthaltsraum für Schüler mit zwei Internetcomputern. Angeschlossen ist eine Küche, welche die Vorbereitung der Geburtstagsfrühstücke erheblich erleichtert. Auch einzelne Klassen haben sie schon für Kochprojekte genutzt. Die Schule vermittelt jetzt einen großzügigen Eindruck, der durch die frische und einheitliche Farbgestaltung weiß mit blauen Akzenten noch verstärkt wird.

Schul- und Klassenfahrten

Während früher Klassen- bzw. Schulfahrten nur auf Wunsch der Schülerinnen und Schüler statt fanden, gehören sie heute zum regulären Unterrichtsbetrieb. Einige Höhepunkte waren die Schulfahrten nach Prag im Frühling 2001 und an den Plattensee im Herbst 2004.

Auch Stufen- und Klassenfahrten führten bei SchülerInnen und LehrerInnen zu bleibenden Eindrücken. Als Beispiele seien die Spanienfahrt der 12. Jahrgangsstufen im Jahre 2003 und die Italienfahrt der Berufsfachschule I im Herbst 2005 genannt.

Auch bei den Unterrichtsinhalten gab es Veränderungen. So werden die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule III und demnächst auch in der BFS I teilweise in fächerübergreifenden Lernfeldern unterrichtet. Die Abschlussprüfung der BFS III in den Fremdsprachen findet zu 2/3 nach zentralen Vorgaben statt. Schüler und Schülerinnen haben die Möglichkeit, nach schriftlicher und mündlicher Prüfung das KMK-Fremdsprachenzertifikat zu erwerben. Dadurch verbessern sich die Berufschancen in der Europäischen Gemeinschaft.

Die Arbeit an Projekten in der BFS III und im beruflichen Gymnasium erfordert von den Schülern und Schülerinnen vermehrte Eigeninitiative und stellt eine gute Vorbereitung auf die Ausbildung oder das Studium dar.

Abschlussfeste

Seit 2004 gibt es gemeinsame Abschlussfeste in einem feierlichen Rahmen, die bei allen Beteiligten großen Anklang fanden. Schon Wochen vorher beschäftigt die Kleidungsfrage die jungen Damen, während die jungen Herren überlegen, ob Turnschuhe die passende Fußbekleidung sind.

Technik

Erwähnt werden sollen auch noch die Neuerungen in Technik und Ausstattung der Schule. Die Schule verfügt über neueste Technik wie Beamer und Notebooks, WLAN und virtuelle Server.

Klimaanlagen in den Computerräumen und Außenjalousien sorgen im Sommer für angenehme Arbeitstemperaturen. Erheblich erweitert wurde die Physiksammlung, unter anderem mit einem Computerinterface und Sensoren zur Messung bei verschiedenen Experimenten.

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