Informationen Ÿber den SchulWeb-Ring NŠchste Schule Informationen Ÿber den SchulWeb-Ring Schulweb-Ring

Chronik der Kleemannschule in Kiel - Teil 4

1. April 1931 bis heute: über 70 Jahre im Dienste der beruflichen Bildung

Der Ausklang des Jahrtausends

Bedeutende Veränderungen in den Jahren 1991 - 2000

Am 12. April 1991 wurde das 60-jährige Jubiläum gefeiert. Dr. Arnfried Kleemann, der Sohn des Gründers, erschien ebenso wie Lotti Freitag, eine ehemalige Schülerin aus dem Jahr 1933/34, und viele weitere Ehrengäste aus Schulwelt, Politik und Wirtschaft. Aus diesem Anlass erschien auch die erste Ausgabe der Chronik in kleiner Auflage als gebundene Fotokopien.

Die schon angesprochene vernetzte Computeranlage wurde im Mai 1991 eingerichtet und bestand aus damals modernen Rechnern (mit einem Prozessor 386), die bis Anfang dieses Jahres noch als Schreibmaschinenersatz dienten.

Seit Beginn des Schuljahres 1991/92 steht der Schule ein weiterer großer Raum zur Verfügung. Dieser Raum wurde unter anderem einige Jahre als Physikraum genutzt.

Die Jahre 1994 und 1995 brachten viele Veränderungen. So wurde 1994 Ministerialrat Heere der für uns zuständige Schulaufsichtsbeamte. Nach vielen Jahren gab Frau Meier ihre Tätigkeit als Raumpflegerin wegen Krankheit auf. Zeitweise spielten dann die Lehrerinnen und Lehrer nach dem Unterricht "Putzfrau", bis im April 1994 Frau Silke S. diesen Job übernahm.

Im Herbst des gleichen Jahres hatte die Schule die Möglichkeit, die nebenan liegenden Räume der Heilpraktikerschule AMT zu übernehmen. Die Räume waren zwar kleiner als alle anderen, eigneten sich aber für die kleinen Klassen des Fachgymnasiums. Nach reiflicher Überlegung wurde dieses Angebot schließlich angenommen. In diesem Nebentrakt haben seitdem zwei Klassen des Fachgymnasiums einen Platz gefunden, die dort sogar eine kleine Teeküche und eigene Toilettenräume haben. In einem kleinen Eckraum ist die Physiksammlung untergebracht. Die Schule verfügt damit heute über zehn Unterrichtsräume, so dass der Unterricht heute nur noch selten aus Raumgründen bis in den Nachmittag hinein erfolgen muss.

Der größte Raum der Schule, der für den Schreibmaschinenunterricht genutzt wurde, wurde im Winter 1994/95 als großzügiges Lernbüro eingerichtet, und die Schreibmaschinen in den bisherigen Computerraum 6 "verbannt". Die Anzahl der Computer wurde durch einige 486-Rechner auf 12 Schülerplätze und einen Lehrerarbeitsplatz erhöht. Gearbeitet wird an modernen Computerarbeitstischen; daneben gibt es Trapeztische zum Arbeiten und für Konferenzen. Mit einer kleinen Feier wurde das Lernbüro im Februar 1995 eingeweiht.

Gleichzeitig wurde die Kleemannschule an das ISDN-Netz der Telekom angeschlossen, so dass jetzt Chef und Sekretärin gleichzeitig telefonieren können. Und auch das Faxen gehört seitdem zum Schulalltag.

Am 19. April 1996 wurde das 65-jährige Bestehen der Kleemannschule gefeiert. Am Morgen kamen Ehrengäste, am Nachmittag war Tag der offenen Tür und am Abend fand für alle ehemaligen, gegenwärtigen und zukünftigen Schülerinnen und Schüler ein großes Schulfest in der Schule statt.

Frau Albrecht übergab 1996 die Leitung des Sekretärinnenkurses an Frau Schuldt, die diese Aufgabe bis zum vergangenen Jahr erfüllte.

Im Schuljahr 1999/2000 kam zum ersten Mal kein Sekretärinnenlehrgang zustande. Der anspruchsvollere Lehrgang Mangementassitentin findet dagegen weiterhin regen Zuspruch.

Nach den Sommerferien im Jahre 1996 wurde ein weitere Idee Wirklichkeit: Der Unterricht im Maschineschreiben wird seitdem zeitgemäß an Computern durchgeführt. Es wurden ein neuer Netz-Server und neue Computer (mit Pentium-Prozessoren) für das Lernbüro angeschafft und die alten Computer auf neue Tische in den Raum 6 gestellt. Die Kleemannschule verfügt damit über zwei Computerräume, so dass auch in anderen Fächern Computer eingesetzt werden können.

Kurze Zeit danach erhielt die Schule die Nachricht, dass sie von dem Projekt Schulen ans Netz" unter anderem durch die Bereitstellung eines Kommunikationsservers gefördert werde. Dieser stand dann allerdings erst im Februar 1997 zur Verfügung. Wenig später konnten die Schüler zum ersten Mal im Internet surfen.

Seit dem Schuljahr 1996/97 führen einige Schülerinnen und Schüler einen "Kiosk" im Vorraum zum Geschäftszimmer, in dem sie Getränke, Süßwaren und belegte Brötchen an die Schulkameraden verkaufen.

1997 ging Oberstudiendirektor Baar von den Beruflichen Schulen am Ravensberg in den Ruhestand. Seitdem führt sein Nachfolger Oberstudiendirektor Sauer den Vorsitz bei den Abschlussprüfungen.

Die mündlichen Abiturprüfungen wurden für die Oberprimanerinnen und -primaner etwas vereinfacht: Bei Übereinstimmung von Vorzensur und schriftlicher Note kann eine mündliche Prüfung entfallen, wenn beide mindestens jeweils 8 Punkte ergeben. Bereits seit dem Abiturjahrgang 1993 führen die beteiligten Fachlehrkräfte der Kleemannschule die Erstkorrektur der Abiturarbeiten durch.

Zum Ende des Schuljahres 1996/97 gab Frau Schelinski ihre langjährige Tätigkeit an der Schule auf. Ihre Nachfolgerin Frau Ammann hielt es nur zwei Jahre an der Schule.

Im Schuljahr 1998/99 wurde die Internet-AG gegründet, in der die Schüler die Internet-Schülerzeitung "Kleeblatt" ins Leben riefen. Bereits seits 1997 ist die Kleemannschule mit einer eigenen Homepage im Internet vertreten. Die Internet-Adresse lautet: www.kleemannschule.de.

Im Herbst 1999 wurde zum ersten Mal ein Berufspraktikum für eine Klasse durchgeführt. Für die Schülerinnen und Schüler der ZO2 und die Klassenlehrerin Frau Blöhs wurde es eine sehr lehrreiche Woche.

Noch einige Höhepunkte

1995: Teilnahme einer Klasse der Berufsfachschule Wirtschaft am ZiSch-Projekt der Kieler Nachrichten

1996: Klassenfahrt der Unter- und Oberprima nach London

1997: Fahrt mehrerer Schülerinnen und Schüler zur ITB in Berlin

1997: Gartenfest der Abiturienten

1997: Schulfest mit Internet-Cafe

1997/1998: Für eine Saison war die Schule Sponsor einer Fußballmannschaft vom TSV Schilksee, in der mehrere Schüler     mitspielten.

1998: Dr. Nernheim gibt seine Kleemann-Stimmzettel zur Landtagswahl und zur Volksabstimmung über die Rechtschreibreform ab.

1999: Das traditionelle Grünkohlessen im Lindenkrug in Borby

1999: Klassenfahrt der Oberprima nach Tschechien

weiter: Chronik Teil 5: Die Kleemannschule erhält ein neues Gesicht

zurück: Chronik Teil 3: Umzug - neuer Wind in der Kleemannschule